Jesenski izpitni rok 2023
Nemščina · Splošna matura · Izpitna pola 1A · Osnovna raven · Vir: RIC
die Texte.
In Frankfurt am Main hat ein Räuber Kunden bedient, während er einen Kiosk ausraubte. Er
tat so, als sei er verletzt, und bat die Verkäuferin, ihm ein Pflaster zu holen. Während sie im
Nebenraum war, plünderte er die Kasse. Als ein Kunde Zigaretten haben wollte, bediente der
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Räuber ihn. Der Mann fand das zunächst ganz normal. Erst als der Räuber mit dem Bargeld
aus der Kasse den Kiosk verließ, merkte der Kunde, was los war. Er alarmierte die Polizei.
Der Räuber konnte mit seiner Beute in der Menschenmenge untertauchen.
In Münster merkte ein Mann während eines Konzerts, dass ihm sein Handy geklaut worden
war. Mit dem Handy seines Bruders ortete er es. Es war noch in der Nähe. Als die Polizei
eintraf, fand sie einen Mann in einer völlig ausgebeulten Jeans. In seinen Hosenbeinen
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blinkte und klingelte es. Bei einer Durchsuchung auf der Polizeiwache zeigte sich, dass der
Dieb eine Strumpfhose trug, in die er 21 Handys gestopft hatte. Alle hatte er während des
Konzerts gestohlen.
In einem Vorort von St. Louis in den USA hat die Polizei einen großen Fang gemacht. Sie hat
zwei Diebe in einem Geländewagen gestoppt. Die jungen Männer hatten 48 Kürbisse aus
2. Vorgärten geklaut, die dort für Halloween aufgestellt worden waren. Die Polizei veröffentlichte
ein Foto der Kürbisse und bat die Besitzer, ihren Kürbis zu identifizieren und abzuholen. Gar
nicht so einfach: Alle Kürbisse sind etwa gleich groß, orange und haben keine Schnitzereien.
Wegen einer Einbauküche musste in Ludwigshafen die Polizei ausrücken. Nachbarn hatten
den Notruf gewählt, weil aus der Nebenwohnung Gebrüll und Gepolter zu hören war. Sie
vermuteten, dass es in der Familie Streit und Gewalt gab. Die Beamten fanden aber nur
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einen sehr frustrierten jungen Mann vor. Er versuchte seit Tagen, eine Einbauküche
aufzubauen. Weil es nicht klappte, hatte er schließlich die halb aufgebaute Küche kurz und
klein geschlagen.
Wegen einer Drei auf dem Zeugnis hat ein 10-jähriger Junge aus Schleswig die Nerven
verloren. Er schämte sich für seine Note und wollte sie seinen Eltern nicht zeigen. Statt nach
4. Hause zu gehen, kaufte er sich am Bahnhof eine Fahrkarte und stieg in einen Zug nach
Basel. Kurz vor der Ankunft fiel der allein reisende Junge einem Schaffner auf. Er alarmierte
die Polizei. Die verständigten die Eltern, die ihren Sohn schon als vermisst gemeldet hatten.
Bei einem Fußballspiel der Jugend in Bayern sind zwei Väter und zwei Trainer aneinander
geraten. Auslöser für ihren Streit war ein verschossener Elfmeter eines Kindes. Der
5. Schiedsrichter wollte die streitenden Männer trennen. Dabei biss ein Vater ihm ins Ohr. Auch
ein Trainer und der andere Spielervater trugen Verletzungen davon. Nun ermittelt die Polizei
gegen die Streithähne.
Bei einem Unfall auf der Autobahn in Niedersachsen ist ein Laster umgekippt. Durch den
Aufprall ging der Kühlanhänger kaputt. Er war mit mehr als 20 Tonnen Äpfeln beladen. Die
Einsatzkräfte standen vor einem Problem: Hätten sie den Laster einfach mit einem Kran
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aufgerichtet, wären all diese Äpfel auf die Autobahn gekullert. Deshalb musste jeder Apfel
einzeln aus dem Loch in der Verkleidung geholt werden. Die Autobahn war zwölf Stunden
lang gesperrt.
Drei Tage Feuer – Im Jahr 1842 passiert eine der
größten Katastrophen in Hamburg.
Das Feuer zerstört fast die ganze
Stadt. Die größte zeitgenössische
Stadt Nordeuropas mit 160.000
Menschen ist noch genauso wie im
Mittelalter. Enge Straßen, schmale
Fachwerkhäuser mit spitzen
Dächern, das Wasser in kleinen
Kanälen, den sogenannten Fleeten.
In den Häusern der Deichstraße
leben viele Händler. Die Lager sind
voll mit ihren Waren, die sie vom
Wasser aus ein- und ausladen
können. Das Feuer bricht vermutlich
im Haus des Tabakhändlers Eduard
Cohen aus. Warum da? Darauf wird es nie eine Antwort geben. Die Nachtwächter der Stadt machen
Lärm und die Kirchenglocken läuten.
Das Feuer trifft Hamburg zum schlimmsten Zeitpunkt. In den Wochen vor dem Brand war es sehr
trocken und so breitet sich das Feuer extrem schnell in der Stadt aus.
Am Vormittag des 5. Mai kommen die Leute noch zum Gottesdienst in die Nikolaikirche. Am
Nachmittag erreichen die Flammen den Kirchturm aus Holz. Am Abend ist die Kirche für immer
zerstört.
Zu dieser Zeit hat sich das Feuer schon in einem großen Teil des Zentrums ausgebreitet. In der
ganzen Stadt sind Menschen unterwegs. Mit ihren wenigen aus den Flammen geretteten Sachen
sitzen sie an dem Fluss. Als auch dort die Bäume zu brennen beginnen, springen viele Menschen in
Panik ins Wasser.
Die Feuerwehr will Gebäude sprengen, um die Flammen zu stoppen. Aber die Politik blockiert sie: Die
Senatoren im Rathaus lehnen die Idee zuerst ab, sind jedoch am Morgen des 6. Mai mit Sprengungen
einverstanden. Aber da ist es schon zu spät. Das Feuer wird immer größer.
Mitten im Chaos gibt es eine einzige Oase: die neue Börse. Als die Flammen immer größere Teile der
Stadt bedrohen, retten sich viele Bürger in das Gebäude aus massivem Stein. Aber die Flammen
kommen dem Dach der Börse immer näher. Die Händler versuchen, das Gebäude trotzdem zu retten,
und bringen alles, was brennen kann, nach draußen. Als einziges unzerstörtes Gebäude steht sie in
einem dunklen Trümmerfeld. Am Morgen des 8. Mai löschen die Feuerwehrmänner kurz vor der Alster
das letzte brennende Haus.
Bald wird die katastrophale Bilanz bekannt: 51 Menschen sind tot, 20.000 obdachlos, viele öffentliche
Gebäude sind abgebrannt und tonnenweise Vorräte in den Lagern sind zerstört. In der Stadt werden
Zelte für die Menschen aufgebaut, die ihre Wohnungen verloren haben.
Der große Brand wird zur großen Chance für die Stadt. In den Monaten und Jahren nach dem Feuer
wird aus dem engen, mittelalterlichen Hamburg eine europäische Metropole, die an die italienischen
Städte erinnert. Neue Fachwerkhäuser werden verboten. Statt diesen werden in der Stadt Häuser im
klassizistischen Stil gebaut. Außerdem bekommt Hamburg endlich auch eine moderne Kanalisation.
Beantworten Sie kurz die folgenden Fragen. Die richtigen Lösungen finden Sie nur im Text.
Ergänzen Sie die Sätze. Die richtigen Lösungen finden Sie nur im Text.