Spomladanski izpitni rok 2023
Nemščina · Splošna matura · Izpitna pola 1A · Osnovna raven · Vir: RIC
Tipps bei Müdigkeit und – Erschöpfung
0. Kaum etwas ist schwerer als Gewohnheiten und
eingefahrene Verhaltensweisen zu ändern. Wenn wir aber
feststellen, dass wir unter unserem Alltag zu leiden
beginnen, dass wir uns andauernd belastet, müde und
schlapp fühlen, dann sollten wir etwas dagegen tun.
1. Auch wenn es sich banal anhört, ist das der erste Schritt. Der Körper sendet natürliche Signale und
das ist auch gut so. Anstatt sich also weiter dagegen zu wehren oder antreiben zu lassen, sollten
wir akzeptieren, dass wir uns total müde und abgeschlagen fühlen.
2. Ja, richtig gelesen: Werden wir (ein bisschen) egoistischer! Wann haben wir denn das letzte Mal
einen ganzen Tag, einen Abend oder wenigstens ein paar Stunden für uns ganz allein gehabt? Wir
sind am Zug, unsere Batterien wieder aufzuladen. Hören wir in uns hinein, was uns jetzt guttun
würde. Schaffen wir uns Freiräume, in denen wir uns von nichts und niemandem vorschreiben
lassen, was zu tun und zu lassen ist! Einfach einmal unerreichbar sein und diese Freiräume
nutzen, um einem Hobby oder einer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen.
3. Anspannung beherrschen die meisten von uns fast bis zur Perfektion, aber was wir eher üben
müssen, ist, wie uns zu entspannen. Dafür gibt es viele Wege. Viel wichtiger ist es, dass man sich
Zeit für Entspannung nimmt, man soll diese Rituale gleichmäßig so über die Zeit verteilen, dass sie
den Alltag in regelmäßigen, überschaubaren Abständen unterbrechen und Erholung bieten. Solche
kurzen Pausen sind eine tolle Hilfe für eine zumindest teilweise Regeneration von Körper und
Geist.
4. Ein Bad, ein gutes Buch, bewusstes Musikhören, all das sind einfache Mittel, um nach einem
langen Tag herunterzukommen. Mit etwas mehr Zeit können Bäder, Saunabesuche und
Massagen, ebenso Yoga, autogenes Training und viele andere Techniken tiefe Entspannung
bringen.
5. Wir wissen es ja längst: Wer Sport treibt, dem geht es einfach besser! „Viel hilft viel“ gilt dabei aber
nicht immer, denn förderlicher als der einmalige Marathon sind gemäßigtes Radfahren,
Spazierengehen oder Walken an zwei bis drei Tagen in der Woche. Zum Wohlgefühl tragen auch
frische Luft und Tageslicht bei. Das alles stärkt das Herz-Kreislauf-System, trainiert die Muskulatur
und macht uns gelassener. Das kann sich auch auf die Wahrnehmung unseres Alltags übertragen,
dem wir mutiger entgegentreten und besser standhalten.
6. Was wir essen, ist ein zentraler Baustein für das körperliche und seelische Wohlbefinden und
unsere Gesundheit – und kein Thema, bei dem wir „Zeit sparen“ sollten. In großer Eile und
kürzester Zeit ganze Fast-Food-Menüs zu verschlingen ist sinnlos, da es eine vertane Chance für
eine kleine Erholung zwischendurch ist. Wer es dagegen schafft, seine Mahlzeiten überlegt
anzugehen, mit Freude zuzubereiten und bewusst zu genießen, der profitiert gleich dreifach: von
der Vorfreude, der Ablenkung und einem schönen Geschmackserlebnis.
Auf den Tellern von morgen – Essen aus anderen Gegenden der Erde
Im Supermarkt gibt es seit einer Weile einen neuen Fitness-
Riegel. Auf der Verpackung ist ein schwarzes Insekt mit
großen Flügeln abgedruckt. Und auf der Zutatenliste steht
Grillenpulver. Klarer Fall: Das ist ein Insekten-Riegel! Fast
2.000 Insekten-Arten auf der Welt sind essbar. In vielen
Ländern in Asien, Afrika oder Südamerika stehen Grillen,
Mehlwürmer oder Heuschrecken schon immer auf dem Speiseplan der Menschen. Und das aus
gutem Grund: Insekten enthalten viel Eiweiß – das braucht unser Körper beispielsweise, um Muskeln
aufzubauen. Zwar ist auch in Fleisch viel Eiweiß enthalten. Aber bis z. B. ein Rind groß genug ist,
dass man es schlachten und essen kann, muss ihm der Bauer sehr viel Futter geben. Um ein
Kilogramm Rindfleisch zu produzieren, braucht es 25 Kilogramm Futter. Dagegen benötigt man für ein
Kilogramm Insekten nur zwei Kilogramm Futter! Denn Insekten verwerten ihre Nahrung viel besser.
Sich eine gebratene Grille in den Mund stecken und – knusper, knusper – darauf herumkauen? Das
ist für viele Menschen in Europa kaum vorstellbar. Darum werden Insekten häufig getrocknet, zu
Pulver zermahlen und kommen als Zutat in ein anderes Nahrungsmittel. So kann man die Tiere unter
den anderen Zutaten nicht wirklich herausschmecken und vor allem nicht sehen. Tatsächlich, der
Insekten-Riegel schmeckt eigentlich wie ein ganz normaler süßer Riegel. Vielleicht gewöhnen sich auf
diese Weise mit der Zeit immer mehr Menschen daran, etwas mit Insekten zu essen?
Essen aus dem Labor
Nicht nur Sportlerinnen und Sportler brauchen Eiweiße für ihre Muskeln, auch alle anderen Menschen
können ohne diese Nährstoffe nicht überleben. Am einfachsten bekommt man Eiweiße über tierische
Nahrungsmittel, also aus Eiern, Quark oder Fleisch. Immer mehr Menschen ernähren sich inzwischen
vegetarisch oder vegan. Viele davon möchten nicht, dass für ihr Essen Tiere gehalten oder
geschlachtet werden. Zum Glück stecken Eiweiße auch in pflanzlichen Lebensmitteln. Besonders viel
ist etwa in Bohnen oder Linsen enthalten. Vegetarier essen häufig sogenannte Fleischersatzprodukte
– Tofu zum Beispiel, der aus Sojabohnen hergestellt wird, oder Seitan, den man aus Weizen macht. In
manchen Fast-Food-Restaurants gibt es vegane Hamburger, die fast genauso aussehen, riechen und
schmecken wie Burger aus Rindfleisch. In ihnen steckt auch viel Eiweiß, aber statt Fleisch enthalten
sie hauptsächlich Soja, Weizen oder Erbsen. Manche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
versuchen auch, Fleisch künstlich im Labor wachsen zu lassen. Dafür nimmt der niederländische
Forscher Mark Post von einer echten Kuh nur ein paar Muskelzellen. Diese lässt er in einem Gefäß
mit spezieller Nährflüssigkeit wachsen. Darin teilen sich die Zellen und bilden eine Art Muskelfleisch –
nur, dass damit kein Tier verbunden ist, das fühlen oder „Muh“ sagen kann. Auch aus diesem Fleisch
wurden schon Hamburger gebraten. Momentan ist das noch viel zu teuer, weil es noch entwickelt
wird, aber schrittweise wird solches Kunstfleisch billiger. Forschende glauben: In ein paar Jahren
könnte es in Restaurants angeboten werden. Für Fischstäbchen-Fans funktioniert das Prinzip auch:
Fisch-Muskelzellen können genauso im Labor gezüchtet werden. Auch Milch, Joghurt oder Quark
lassen sich heute schon ganz ohne Tiere produzieren. Eine amerikanische und eine deutsche Firma
haben winzige Bakterien und Pilze mit Hilfe der Gentechnik umprogrammiert, sodass sie aus Zucker
Milch produzieren.
Ergänzen Sie sinngemäß. Die richtigen Informationen finden Sie nur im Text.
Rešitve – Aufgabe 2
Beantworten Sie kurz die Fragen. Die richtigen Informationen finden Sie nur im Text.