Spomladanski izpitni rok 2020

Nemščina · Splošna matura · Izpitna pola 1A · Osnovna raven · Vir: RIC

Spomladanski izpitni rok 2020
Aufgabe 1

Alles ist möglich – Mit ihren vier Kindern waren Jana und Jens Steingässer

auf den Spuren des Klimawandels unterwegs. Eine

lehrreiche Reise rund um die Welt.

KZ: Mit vier Kindern rund um die Welt auf den Spuren

des Klimawandels zu reisen – wie kommt man auf so

eine Idee?

Jana Steingässer: Sie ist buchstäblich aus dem Ei

geschlüpft, weil unsere Zwerghenne plötzlich begann, im

Winter Eier zu legen und zu brüten. So sind wir auf das

Thema Klimawandel gestoßen. Man kennt ihn ja eher als

Katastrophe im Fernsehen, aber nicht aus dem eigenen

Garten. Als wir dann begannen, uns näher damit zu

beschäftigen, sind wir auf ganz viele abstrakte Zahlen

und Fakten gestoßen. Zwei Grad wärmer – das klingt ja

aufs Erste nicht so dramatisch. Wir wollten das

anschaulich machen und so ist ein vierjähriges Projekt

entstanden, bei dem wir in Etappen rund um die Welt Orte

aufgesucht haben, wo man Spuren des Klimawandels erleben kann.

KZ: Es begann in Ostgrönland.

Jana Steingässer: Ja. Wir haben gleich mit der schwierigsten Etappe begonnen. Dort gibt es ja

praktisch keine Infrastruktur: 17.000 Kilometer Küstenlänge, und nur drei Kilometer Straßennetz: und

das bei bis zu Minus zwanzig Grad und mit 150 Kilo Gepäck. Aber es war die beste Reise von allen.

Jens Steingässer: Die Kinder wollten gar nicht mehr weg, weil es ihnen so gut gefallen hat. Die

Kleinen waren am Ende beispielsweise davon überzeugt, dass ihre Spielkameraden dort Deutsch

sprechen, weil sie sich mit ihnen unterhalten haben und glaubten, alles verstanden zu haben.

Grandios, oder? So funktioniert Kommunikation!

KZ: Was haben Sie selbst über den Klimawandel gelernt?

Jana Steingässer: In Grönland zum Beispiel eine andere Perspektive auf das Thema. Weil die

Menschen dort vorrangig ganz andere Alltagsprobleme haben wie Alkohol, Jugendarbeitslosigkeit,

hohe Selbstmordrate, sodass Themen, die scheinbar weiter weg in der Zukunft liegen wie der

Klimawandel, zunächst hinter gestellt werden. Auch kontrastiert unsere Sicht, dass die unfassbar

schöne Natur so wie sie ist, unbedingt erhalten bleiben muss, mit jener der Menschen vor Ort, die

auch sagen, dass – wenn das Eis schmilzt und die Bodenschätze zugänglich werden – sie endlich die

Chance bekämen, Geld zu verdienen und finanziell unabhängig zu werden.

KZ: Was haben die Kinder mitgenommen?

Jana Steingässer: Sie waren ja eigentlich noch zu klein, als dass wir den Klimawandel mit ihnen

hätten thematisieren können, aber dort haben sie es selbst gesehen, was für Folgen das hat. Sie

haben gesehen, wie ihre Freunde hungrig waren oder Hunde verhungern, weil sie wegen aufgetauten

Meereises nicht jagen gehen konnten. So kamen bei den Kindern immer neue Fragen auf, ohne dass

wir es wie eine Lehrstunde gestalten mussten.

KZ: Mit welchen Folgen?

Jana Steingässer: Am Ende der Reise hatte jeder von uns so seine Idee, was er jetzt verändern

möchte. Eine Tochter ernährt sich nur noch vegan und kauft sich vorwiegend Secondhand-Kleidung.

Die Kleinen waren supergenervt vom Müll überall – auch „am Arsch der Welt“ unfassbar viel Müll.

Seither versuchen wir, unser Zuhause müllfrei zu halten – auch ein Abenteuer.

Jens Steingässer: Das ist wie eine eigene Reise.

Aufgabe 2

Entscheiden Sie, ob folgende Behauptungen richtig (R) oder falsch (F) sind, und markieren Sie jeweils den entsprechenden Buchstaben ().

1.Die Idee für die Reise bekamen die Steingässers im Fernsehen.
2.Ostgrönland gefiel der Familie am besten.
3.Die Grönländer befassen sich intensiv mit dem Klimawandel.
4.Die Kinder waren zu klein, um die Folgen des Klimawandels zu bemerken.
5.Seit der Reise ernährt sich die ganze Familie vegan.
6.Bei der Querung der Alpen waren die Familienverhältnisse angespannt.

Rešitve – Aufgabe 2

1.F
2.R
3.F
4.M201-251-1-4
5.F
6.R
Aufgabe 3

Beantworten Sie kurz die Fragen. Die richtigen Lösungen finden Sie nur im Text.

1.Warum besucht die Familie Zielorte auf ihrer Weltreise? ___
2.Welche drei Faktoren machten Ostgrönland zur schwierigsten Etappe? ___
3.Welche Möglichkeiten sehen Grönländer im Klimawandel? ___
4.Wie gehen die Steingässers mittlerweile mit den Abfällen um? ___
5.Was machte auf die Kinder in den Alpen Eindruck? ___
6.Warum musste die Familie die Alpenpässe mehrmals besteigen? ___ (6 Punkte)

Rešitve – Aufgabe 3

1. Weil man dort die Spuren des Klimawandels
2. Keine Infrastruktur, Kälte, Gewicht des Odgovori, kjer kandidat omeni
3.Geld zu verdienen und finanziell unabhängig NESPREJEMLJIVO: Natur
4. Sie versuchen müllfrei zu leben.
5. Die Gletscherschmelze. konteksta)
6.Wegen des Gepäcks. NESPREJEMLJIVO: körperlich an